|
Häufig gestellte Fragen: |
|
1. Wie läuft die Anmeldung ab? - Sie lassen sich von Ihrem Hausarzt den Rehabilitationssport verschreiben - Sie registrieren sich bei uns - Sie reichen die Reha-Verordnung bei Ihrer Krankenkasse ein - sobald die Krankenkasse die Verordnung genehmigt, steht dem Beginn mit dem Reha-Sport nichts im Wege.
2. Was ist das Muster 56 oder der „rosa Rehaschein“? Das Muster 56 oder der „rosa Rehaschein“ ist eine ärztliche Verordnung. Sie ermöglicht eine von den Kostenträgern subventionierte Teilnahme am Rehabilitationssport.
3. Was ist Rehabilitationssport? Rehabilitationssport kommt für chronisch Kranke, Behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen in Betracht, um sie unter Beachtung der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern. Der Rehabilitationssport wirkt mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele ganzheitlich auf die Teilnehmenden, die über die notwendige Mobilität sowie physische und psychische Belastbarkeit für Übungen in der Gruppe verfügen, ein. Ziel ist es, von den Teilnehmern die Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein insbesondere auch von chronisch Erkrankten, Behinderten oder von Behinderung betroffenen zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Hilfe zur Selbsthilfe hat das Ziel: 1. die eigene Verantwortlichkeit für seine Gesundheit zu stärken 2. dem Teilnehmer zum langfristigen, selbständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining - z.B. durch weiteres Sporttreiben in der bisherigen Gruppe bzw. im Verein auf Rehabilitationssport zu motivieren
4. Was ist das DMP - Programm? Disease-Management-Programme (DMP) sind im deutschen Gesundheitswesen noch recht neu (seit etwa 2002). Das DMP bietet systematische Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen, die auf die medizinischen Erkenntnisse gestützt sind. Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden diese Programme auch als strukturierte Behandlungsprogramme oder Chronikerprogramme bezeichnet. Das Konzept des Disease Managements als zentral organisierte Steuerung von chronisch kranken Patienten stammt ursprünglich aus den USA. Ziel der Disease-Management-Programmen ist den Patienten, die unter chronischen Krankheiten leiden, durch eine gut abgestimmte, kontinuierliche Betreuung und Behandlung vor Folgeerkrankungen zu bewahren. Hierzu arbeiten Haus- und Fachärzte sowie Krankenhäuser, Apotheken, Reha-Einrichtungen koordiniert zusammen. Die Therapieschritte sind nach aktuellen Wissensstand aufeinander abgestimmt. Gegenstand der Disease-Management-Programme sind insbesondere Indikationen, die zu den so genannten Zivilisationskrankheiten gerechnet werden – wie Adipositas, Asthma, COPD oder Diabetes mellitus Typ II, um nur einige zu nennen Weitere Indikationen, für die DMP nach RSAV durchgeführt werden können, werden vom Gesetzgeber festgelegt. Im Einzelnen sind dies zur Zeit: · Brustkrebs · Diabetes mellitus Typ II · Koronare Herzkrankheit (KHK) · Diabetes mellitus Typ I · Chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen (COPD) · Asthma bronchiale Ihr Ansprechpartner für das DMP ist zum einen Ihr Hausarzt, sowie Ihre Krankenkasse. Beide Partner entscheiden, ob Sie an einem DMP - Programm teilnehmen können.
5 Was kostet mich ein Präventionskurs? Die Kosten für die angebotenen Präventionskurse richten sich nach Kursart und -dauer usw. Die Gebühren für den jeweiligen Präventionskurs werden für jeden Einzelnen in seiner Beschreibung angegeben.
6 Wie werden Präventionskurse verrechnet? Der Teilnehmer bezahlt zunächst die gesamte Kursgebühr beim Kursleiter. In jeder Kurseinheit wird eine Anwesenheitsliste geführt. Bedingung der Krankenkassen ist im Allgemeinen eine 80 %ige Teilnahme. Erfüllt der Kursteilnehmer diese, bekommt er beim Abschluss des Kurses eine Teilnahmeurkunde, die er bei seiner Krankenkasse einreicht. Im Anschluss werden dann im Allgemeinen die 75% der Kursgebühr von der Krankenkasse zurückerstattet (die Höhe der prozentuale Rückerstattung ist von Krankenkasse zu Krankenkasse verschieden).
7 Wie finde ich das richtige Angebot / den richtigen Kurs für mich? Auf der Webseite stellen wir unser aktuelles Kursangebot vor. Zunächst wählen Sie zwischen dem Rehabilitationssport und dem Präventionssport. Danach können Sie in unserem vielfältigen Kursangebot stöbern. Die Kurse werden kurz und prägnant beschrieben, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.
8 Kann ich eine Probestunde nehmen? Eine Probestunde ist möglich, hierfür ist jedoch eine Voranmeldung beim Kursleiter nötig.
9 Ist eine Voranmeldung überhaupt notwendig? Wie kann ich mich anmelden? Eine Voranmeldung ist aus organisatorischen Gründen günstig. Für uns als Verein erleichtert es das Kursmanagement und sichert Ihnen ihren Platz zu Ihrer gewünschten Kurszeit. Zur Voranmeldung reicht ein Anruf, eine E-Mail mit ihren Kontaktdaten oder kommen Sie einfach vorbei.
10 Was muss ich zum Training / Kurs mitbringen? Für den Sport im SGZ e.V.: Zum Training benötigen Sie Sportkleidung und Sportschuhe (Hallenschuhe) und ein Handtuch. Vergessen Sie ihre Trinkware nicht! Für die Aktivitäten außer Haus, empfiehlt Ihnen der jeweilige Kursleiter die adäquate Kleidung.
11 Wie bin ich versichert? Sie sind über den BSB unfallversichert.
12 Unterstützen die Krankenkassen die Kurse und sind diese anerkannt? Unsere Kursangebote sind im Allgemeinen von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt, es empfiehlt sich jedoch vor dem Kursbeginn eine Kostenübernahme seitens der Krankenkassen überprüfen zu lassen (insb. bei Präventionskursen). |




|
|